
Jahrestreffen 2020
Das Jahrestreffen 2020 wird am 12. und 13. Oktober online stattfinden. Veranstalter ist Dr. Andreas Nonnengart (DFKI Saarbrücken). Der Link zur Online-Plattform des Jahrestreffens wird den Teilnehmern zugeschickt bzw. kann bei Herrn Nonnengart erfragt werden.
Veranstaltungsort
Online - Link wird den Teilnehmern zugeschickt bzw. kann bei Herrn Nonnengart erfragt werdenBeschreibung
Extended Abstracts
Die Vortragenden des Jahrestreffens 2020 hatten die Möglichkeit, extended Abstracts ihrer Beiträge einzureichen. Hier können Sie die eingereichten extended Abstracts herunterladen.
Hintergrund
Zielsetzung der Fachgruppe FoMSESS ist es, im Bereich Computer- und Informationssicherheit ein Diskussionsforum im deutschsprachigen Raum zu bieten, das sich mit der Grundlagenforschung und Anwendung formaler oder mathematisch präziser Techniken im Software-Engineering beschäftigt. Von Interesse für die FG ist Sicherheit im Sinne sowohl von Safety als auch von Security.
Format
Das FoMSESS-Jahrestreffen bietet die Möglichkeit, über aktuelle Forschungsarbeiten zu berichten und zu diskutieren, und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Auch Arbeiten in einem frühen Stadium können vorgestellt werden, um frühzeitig Rückmeldungen aus der Community zu bekommen. Es gibt keinen offiziellen Tagungsband, so dass die auf dem Jahrestreffen vorgestellten Arbeiten in anderen Publikationsorganen veröffentlicht werden können, bzw. auch bereits anderweitig eingereichte oder veröffentlichte Arbeiten auf dem Jahrestreffen vorgestellt werden können.
Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit extended Abstracts nach dem Jahrestreffen abzugeben, die dann online veröffentlicht werden.
Es wird keine Teilnahmegebühr für das FoMSESS-Jahrestreffen 2020 erhoben.
Aufruf zur Meldung von Vortragsvorschlägen
Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung zum Jahrestreffen kann jederzeit informell per Mail an andreas.nonnengart at dfki.de erfolgen. Zur besseren Planung wird aber um eine möglicht frühzeitige Anmeldung gebeten.
Interessiert, einen Vortrag zu halten? Dann kontaktieren Sie bitte Herrn Andreas Nonnengart mit Angabe des Titels und – wenn möglich – eines Abstracts bis zum 18.09.2020.
Es ist uns gelungen, Dr. Swen Jacobs vom CISPA Helmholtz Center for Information Security für einen eingeladenen Vortrag zu gewinnen. Er wird das CISPA und einige interessante aktuelle Forschungsthemen vorstellen.
Programm (wird erstellt, wenn Vortragsanmeldungen vollständig sind; bitte schauen Sie regelmäßig auf dieser Seite nach; Aktualisierungen erfolgen häufiger)
Montag 16:00 - 18:00 Uhr
Dienstag 16:00 - 18:00 Uhr
Kontakt
Dr. Andreas Nonnengart, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Email: Andreas.Nonnengart@dfki.de
Telefon: +49 (0) 681 857 75-5366
Programm
| Montag, 12.10.2020 | |
| 16:00 – 16:15 | Begrüßung |
| 16:15 – 17:00 | Keynote |
| 17:00 – 17:30 | Zoltán Mann, Universität Duisburg-Essen |
| 17:30 – 18:00 | Achim Brucker, University of Exeter |
| Dienstag, 13.10.2020 | |
| 16:00 – 16:30 | Jens Leicht, Universität Duisburg-Essen |
| 16:30 – 17:00 | Florian Kunz, Universität Duisburg-Essen |
| 17:00 – 17:30 | Jan Jürjens, Universität Koblenz-Landau |
| 17:30 – 18:00 | Tagung der Fachgruppe |
ABSTRACTS
Swen Jacobs, CISPA Saarbrücken
Formal and Semi-Formal Approaches to Security at CISPA
Swen wird das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit vorstellen und einige der dort aktuell untersuchten Forschungsgebiete umreißen.
Zoltán Mann, Universität Duisburg-Essen
FogProtect: Protecting sensitive data in the computing continuum
FogProtect is a Horizon2020 project that started in early 2020. FogProtect aims at providing security and privacy across the whole computing continuum, from cloud data centers to fog and edge nodes to end devices. Beyond a general overview of the project, this talk will focus on the use of self-adaptation to react automatically to changes in security risks at run time. Moreover, the special challenges resulting from the characteristics of the computing continuum will be discussed.
Achim Brucker, University of Exeter
Formal Foundations of Web Components
Compared to traditional software development, client-side web development lacks a well-established component model, i. e., a method for easily and safely reusing already developed functionality. To address this issue, the web community started to adopt shadow trees as part of the Document Object Model (DOM). Shadow trees allow developers to “partition” a DOM instance into parts that should be safely separated, e. g., code modifying one part should not unintentionally affect other parts of the DOM. While shadow trees provide the technical basis for defining web components, the DOM standard neither defines the concept of web components nor specifies the safety properties that web components should guarantee. Consequently, the standard also does not discuss how or even if the methods for modifying the DOM respect component boundaries.
In this talk, we present a formally verified model of web components and define safety properties which ensure that different web components can only interact with each other using well-defined interfaces.
Jens Leicht, Universität Duisburg-Essen
Formalisierung der Layered Privacy Language (LPL) für Privacy Policies [WIP]
Ziel der Formalisierung der LPL ist die Überprüfung der Konsistenz einer erstellten Policy, sowie der möglichen Kompatibilität mit anderen Policies. Des Weiteren geht es um die Einhaltung von Bestimmungen wie der DS-GVO. Dabei werden policyspezifische Anforderungen der Bestimmungen ebenfalls formalisiert, um diese automatisch mit einer gegebenen Policy abzugleichen.
Florian Kunz, Universität Duisburg-Essen
Pattern-based data protection of dynamic systems at run time
Dynamic systems like cloud computing are ubiquitous, both in business and in the private sector. It is therefore very important to protect data in these systems. However, the dynamic nature of the systems poses a major challenge to data protection. This means that privacy-by-design and security-by-design approaches are no longer sufficient due to uncertainty at design time of how the system and privacy requirements may dynamically evolve and change at run time. Thus, the optimal choice of data protection mechanisms cannot be fully determined at design time. The protection of data in dynamic systems requires continuous compliance with data protection requirements at runtime. For this reason, we propose an approach that spans both design time and runtime. Our approach uses pattern matching to identify problematic configurations in terms of data protection in a dynamic system, which are automatically mitigated by means of adaptation. We demonstrate the detection of problematic configurations using an example and show that our approach not only mitigates the problematic configurations, but also chooses an adaptation based on its impact on the performance of the dynamic system.
Jan Jürjens, Universität Koblenz-Landau
Engineering Trustworthy Data-intensive Systems based on Software Models
Data Science ist ein interdisziplinäres Gebiet, das wissenschaftliche Methoden, Prozesse, Algorithmen und Systeme verwendet, um Wissen aus und Einsichten in Daten zu gewinnen, die in unterschiedlichen Formaten vorliegen. Data Science charakterisiert durch die iterative und empirischheuristische Vorgehensweise, mittels derer Wissen extrahiert und Entscheidungen abgeleitet werden. Was typischerweise zu kurz kommt, ist eine systematische, ingenieurorientierte Vorgehensweise, die Aussagen über die Qualität der Datenanalyse erlaubt.
Die Korrektheit von Softwaresystemen wird heute durch methodisches Vorgehen und formale Werkzeuge unterstützt oder gar bewiesen. Für Data Science und daraus entstehende datenintensive Software fehlt aber ein entsprechendes Inventar an Methoden, Prozessen, Algorithmen und Systemen, die zur Korrektheit beitragen. Insbesondere lässt sich auch nicht ohne weiteres "korrektes Verhalten" eines datenintensiven Systems beschreiben, denn das Ergebnis ist nicht vorherbestimmt und soll erst durch den Datenanalyseprozess gewonnen werden.
Das Ziel des Forschungsschwerpunktes EnTrust der Universität Koblenz ist es, methodische Vorgehensweisen und formale Werkzeuge zu erforschen, die die ingenieurmäßigen Entwicklung korrekter - oder zumindest vertrauenswürdiger - datenintensiver Software unterstützen.